Zu den Äusserungen des LSVD „Linkspartei. soll sexuelle Denunziation stoppen” erklärt Ralf Buchterkirchen, Sprecherin der BAG queer der PDS,
wie vermutlich aus der Zeitung „DIE ZEIT” herauskopiert, beschwert sich der LSVD über einen Wahlkampfsong der WASG. Bei genauerer Recherche hätte ihm folgendes auffallen müssen: 1. Der Song steht schon seit einiger Zeit nicht mehr im Netz und war auch nie auf der Bundesseite der WASG zu finden. 2. Der beanstandete Song wurde nach Protesten aus WASG und PDS sofort wieder von der Seite der WASG NRW entfernt. Der Fakt, das so ein Musikstück, das homphobe Vorurteile bedient überhaupt auf die Seite kommen konnte, zeigt, das auch in der WASG noch Arbeit notwendig ist.
Als PDS und als Bundesarbeitsgemeinschaft queer der PDS streiten wir für Toleranz, Akzeptanz und Gleichberechtigung gegenüber Menschen auch aller Identitäten, sexuellen Orientierungen und Lebensweisen. Dabei gehen wir über die Forderungen des LSVD nach einer ausschließlichen Gleichstellung von lesbischen und schwulen Paargemeinschaften und ein, nach den rot-grünen Entwürfen, bei weitem nicht ausreichenden Antidiskriminierungsgesetz, weit hinaus. Dies ist dem Vorstand des LSVD wohl bekannt und u.a. in den Programmen und Wahlprogrammen der PDS auf Bundes-, Landes- und Kommunalebene und in den Antworten der PDS auf die Wahlprüfsteine des LSVD (siehe auch www.pds-queer.de) nachzulesen. Insofern ist die Gleichsetzung des Erscheinens eines sehr wohl homophoben Wahlkampsongs auf den Seiten der WASG Nordrhein-Westphalen mit den Inhalten von PDS und Linkspartei als plumpes Wahlkampfgetöse für die grünen und gelben neoliberalen Parteien, die wohl SteigbügelhalterInnen für CDU oder SPD werden, leicht enttarnbar.
Wir fordern den LSVD für den Wahlkampf zu umfassenden Recherchen, Stellungnahmen und zu Überparteilichkeit in seiner Arbeit auf.
Für Nachfragen stehe ich gerne zur Verfügung
Ralf Buchterkirchen Sprecherin BAG queer der PDS
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