Zum am vergangenen Wochenende in Göttingen stattgefunden Bundestreffen der BAG queer der PDS, erklärt der Sprecher Ralf Buchterkirchen:
Das 1. Bundestreffen der AG queer der PDS im Jahr 2003 hat am vergangenen Wochenende die Bundesregierung für ihre Politik angegriffen. Im Mittelpunkt der Kritik standen dabei die Äußerungen der Bundesjustizministerin Brigitte Zypries zum Antidiskriminierungsgesetz und die Wirtschaftspolitik, die dazu führen, dass nicht „normgerechte” Lebensentwürfe diskriminiert werden. Das Bundestreffen hat sich darauf verständigt, in der diesjährigen CSD-Saison, neben dem ADG und der Wirtschaftspolitik, die Notwendigkeit von Frieden, die Gesundheitspolitik und das alternative Lebensweisenkonzept der PDS zu thematisieren. Die zugehörigen Beschlüsse sind dieser Mitteilung angefügt.
Ebenso intensiv wurde der Vorschlag für das neue Parteiprogramm der PDS diskutiert und eine Stellungnahme der AG queer dazu beschlossen. Dabei werden wesentliche verbindende Elemente hervorgehoben, gleichzeitig aber auch die zu geringe Thematisierung von Patriarchatskritik und einer alternativen Lebensweisenpolitik kritisiert. Der Wortlaut der Stellungnahme ist ebenfalls dem Anhang zu entnehmen.
Abgerundet wurde das Treffen mit einer Veranstaltung zu „Trans* - tausend Fragen, kaum Antworten”, bei dem u.a. Kontakte zu anderen, sich queer betätigenden, Menschen, Gruppen und Vereinen geknüpft werden konnten, was sich in einer regionalen Politisierung in und um Göttingen niederschlagen könnte.
Das nächste Bundestreffen findet im September, vermutlich in Hamburg zum Schwerpunkt europäischer queerer und emanzipativer Politik statt. Über den Ablauf werden wir im Vorfeld sehr gerne informieren.
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