Zum Abstimmungsverhalten der FDP beim Bundestagsbeschluss zur Rehabilitierung von Wehrmachts-Deserteuren und homosexuellen NS-Opfern erklärt Alexander Wolter für den Bundessprecherinnenrat der BAG queer der PDS: Wir begrüßen die Entscheidung des Bundestages, der mit der Mehrheit von SPD, Grünen und PDS beschlossen hat, Deserteure der Nazi-Wehrmacht und homosexuelle NS-Opfer pauschal zu rehabilitieren.
Wir kritisieren aber nicht nur, dass die in der alten Bundesrepublik nach Nazi-Unrecht verurteilten Schwulen weiter vorbestraft bleiben, und sind auch nicht in erster Linie über die Gegenstimmen der CDU/CSU empört – es war zu erwarten, dass das Stoiber-Lager seinen Wurzeln treu bleibt.
Bestürzend ist vielmehr das Outing des Kanzler-Wahlvereins von Container-Guido Westerwelle. Zeitgleich zu dem Versuch, sich mit antijüdischer Propaganda auf 18 Prozent hochzupöbeln, haben die Ex-Liberalen, die es in Hamburg schon mit Schill machen, im Bundestag den Opfern des Faschismus die Ehre versagt und damit wohl auch die Koalitionsfrage beantwortet:: zumindest homopolitisch sind sie im Bund mit Geis und Co.
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