Die bisherige Bundesarbeitsgemeinschaft AG two in one - Lesben-, Schwulen- und Transenpolitik bei der PDS - hat sich auf ihrem 18. Bundestreffen am 19. Januar 2002 in Berlin umbenannt in BAG queer der PDS.
Dazu erklärte Bundessprecher Alexander Wolter:
"`Queer´ ist der gemeinsame Nenner von Lesben, Schwulen und Transgenders, die das repressive `Regime des Normalen´ überwinden wollen. Damit ist eine integrale Lebensweisenpolitik, die selbstbewusst über den traditionellen Homo-Lobbyismus hinausweist, auf den zeitgemäßen Begriff gebracht, der sich auch in der Bundesrepublik längst in den schwullesbischen Communities durchgesetzt hat.
Queer-Politik, die auf eine wirkliche Veränderung ungerechter gesellschaftlicher Verhältnisse zielt, braucht die Perspektive eines libertären Sozialismus und ist aus dem emanzipatorischen Politikkonzept der PDS nicht mehr wgzudenken. Deshalb fordert die PDS als einzige Partei im eben vorgestellten Entwurf ihres Bundestagswahlprogramms ausdrücklich die Gleichstellung aller Lebensweisen."
In diesem Sinne richtete das Bundestreffen einmütig die Bitte an die PDS Sachsen, der deutschlandweit profilierten Lebensweisenpolitikerin und früheren AG-Sprecherin Christina Schenk die erneute Kandidatur zum Bundestag auf einem aussichtsreichen Listenplatz zu ermöglichen.
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