07.11.2007 - Zum Kompromiss der Großen Koalition zum Unterhaltsrecht erklären die BundessprecherInnen der LINKEN.queer, Monika von der Lippe und Andreas Günther:
Erstaunlich modern zeigt sich die Koalition mit der Regelung, Kindern unabhängig vom Status der Eltern bei ihrer Geburt den Vorrang im Unterhaltsrecht einzuräumen. Überfällig auch die Entscheidung, den Unterhalt von Partnern an die Betreuung der Kinder und nicht an den Ehering zu knüpfen. Mit solchen Regelungen nähert sich die große Koalition dem, was DIE LINKE.queer seit jeher fordert: Transfer- und Unterhaltsleistungen dorthin zu geben, wo Kinder und Pflegebedürftige betreut werden und im Übrigen jeder und jedem sein individuelles Auskommen zu sichern. Das wäre, konsequent umgesetzt, die wirkliche Gleichstellung aller Lebensweisen.
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